Die Posselt im Sudetenland
Von Hermann Posselt
Die nachstehende Zusammenstellung, die etwa bis zum Dreißigjährigen Krieg reicht, ist eine Sammlung von Namensträgern Posselt und gibt in nur ganz wenigen Fällen verwandschaftliche Beziehungen an, weil die verfügbaren Quellen wenig oder gar kein Interesse an genealogischen Verbindungen hatten. Dazu kommt, daß z.B. die Matriken der Stadt Reichenberg erst 1624 beginnen und in der ältesten Zeit nicht sehr inhaltsreich sind. Diese Zusammenstellung soll den Zeitpunkt der Einwanderung von Namensträgern Posselt in das nördliche Böhmen bestimmen helfen.
Wenn man die Wohnorte der Posselt im Sudetenland überblickt, ergibt sich als erste Niederlassung Brünn, wo fünf Generationen ansässig waren. Durch weitere Urkunden wird ihr Aufenthalt in Eger, wohin die Posselt vielleicht schuldenhalber ausgewandert waren *1, belegt. Von der zweiten Hälfte des 14. Jhs. an wohnten sie im Raum des Sechsstädtebundes und in den benachbarten Gebieten Schlesiens, in Liegnitz, Schweidnitz und Glatz. Dieser Bund und diese schlesischen Teilfürstentümer standen seit dem 14. Jh. unter der Oberherrschaft der böhmischen Könige. Daß diese Verwaltungseinheit zu einer Bevölkerungsbewegung nach Böhmen, besonders in die angrenzenden unterentwickelten Randgebiete führte, war selbstverständlich, zumal die Oberlausitz und das nördliche Böhmen auch landschaftlich zusammengehörten. So wurden von dem 2. Viertel des 16. Jh. an die Herrschaft Friedland-Reichenberg und dann der Nachbarbezirk Gablonz/N. zum neuen Wohngebiet der Posselt. Und hier war auch bis zur Vertreibung 1945 die größte Dichte der Posselt: Friedland zählte 1935 35, Reichenberg 1942 77 und Gablonz/N. 1939 81 Familien.
Der erste bekannte Sudetendeutsche Posselt ist zugleich der erste bekannte Reichenberger Bürgermeister, Simon Posselt (1538). Vermutlich hatte schon dessen Vater einige Zeit hier gewirkt. Denkbar wäre auch, daß diese Familie einwanderte, als am 7.2.1278 Rulko von Biberstein aus einem deutschen Geschlecht meißnischen Ursprungs die Herrschaft Friedland, wozu Reichenberg gehörte, kaufte. Von dem Bürgermeister Simon Posselt sind zwei Söhne bekannt: Christof und Paul, beide brauberechtigt und Besitzer der Häuser an der Südseite des Altstädter Platzes Nr.11 und 18 (Paul) und Nr.19 (Christof, der Bäcker und 1556 Bürgermeister war) *2. Daß die Familie zu den angesehensten und reichsten gehörte, beweist auch, daß Joachim Posselt, als auf Befehl Wallensteins die Neustadt erbaut wurde, seine Äcker auf dem "Neustädter Platz" verkaufte *3. Ob der Ruf der Bibersteiner (1278-1551) zum Wiederaufbau nach den Hussitenstürmen, die nach 1500 sich zum städtischen Handel entwickelnde Leineweberei oder die Treue zum römischen Glauben Anlaß zur Aufgabe der lausitzer Heimat war, ist schwer zu entscheiden; sicherlich lockte auch die Tuchmacherei, die am 11.5.1579 durch den aus Seidenberg eingewanderten Urban Hoffmann begründet wurde. So kam 1626 aus dem nahen Berzdorf der Brauhöfer Bartel Posselt (* um 1600) in die Stadt. Sein Sohn Andreas (* 14.2.1635) wurde Tuchmacher und war 1687 Zunftvorsteher; dessen Sohn Gottfried (*7.2.1661) war ebenso Tuchmacher wie der Enkel Hans Gideon (*11.7.1690, +6.4.1772). Dieser Zweig ging durch Heirat von Töchtern in die Familien Ginzel (17.Jh.), bzw. Leibner (21.11.1774) über und erlosch im Mannesstamm. Als unter Wallenstein das Tuchmachergewerbe durch Kriegslieferungen einen großen Aufstieg erlebte, wurden viele fremde Meister in die Zunft aufgenommen. Unter den 76 neuen war auch der aus dem schlesischen Frankenstein, das 1569 durch Kauf an Böhmen gekommen war, stammende Georg Posselt; er wurde 1631 bei gleichzeitiger Heirat in die Zunft inkorporiert und 1641 deren Vorsteher. Ob er der "Ratsfreund" ist, der bei dem Halsgerichtsprozeß 1650 gegen den Wundarzt Brückner "anwesend" war, muß dahingestellt bleiben. Diese Linie erlischt, als 1701 Maria Elisabeth, das einzige Kind seines einzigen Enkels Gottfried, dessen Vater Georg (*1641) 1680 an der Pest gestorben war, Joh. Friedrich Müller heiratete *4. Jedenfalls nahm im Laufe der Zeit die Zahl der Familien Posselt stetig zu. So gibt das Einwohnerverzeichnis der Herrschaft Reichenberg zum Jahr 1651 in Reichenberg selbst acht Familien mit 21 Personen an, in Minkendorf sechs, Harzdorf fünf, Maffersdorf zwei, Proschwitz neun, zusammen 43 Personen *5; das Reichenberger Beichtregister aus den Jahren 1723-1734 nennt alle Familienmitglieder mit Namen und zählt 22 Familien Posselt auf *6. Die Indices zu den ältesten Matriken der Erzdechantei Reichenberg *7 nennen anläßlich von Taufen folgende Ehepaare, die vor dem Dreißigjährigen Krieg in der Stadt wohnten: 1626 Michael und Ursula; 1630 Georg und Anna; 1634 Georg und Maria; 1635 Bartholomäus und Anna; 1640 Matthäus und Anna; 1641 Matthes und Maria; 1644 Matthes und Salomena; als Verstorbene: 1627 Elisabeth; 1636 Rosina; 1647 Catharina; 1648 Rosina; 1650 Paul aus Morchenstern; 1654 Georg; 1657 Christoph.
Weder im Friedländer Urbar von 1381 noch im Zinsregister von 1522 befindet sich ein Posselt. Der erste Namensträger in Friedland ist der Bader Tobias Posselt, dessen ältestes Kind Anna am 7.1.1665, 18 jahre alt, starb; der Vater dürfte also um 1620 geboren sein. Sein Sohn Heinrich Wilhelm war von 1708-1727 Bürgermeister von Friedland, der andere Sohn Johann Friedrich Bader und Wundarzt und von 1716-1729 Stadtschreiber *8. In den Orten des Bezirkes Friedland gab es mehrere Posselt, die unter dem Druck der Rekatholisierung besonders nach nach 1652 in die Nachbarorte jenseits der Grenze auswanderten *9:
a) aus Dittelsbach nach Markersdorf bei Zittau Christoph Posselt (*1599), Häusler, mit Frau Elisabeth (*1601) und den Söhnen Hans (*1636) und Christoph (*1641), der dann nach Heirat weiter nach Oppelsdorf zog;
b) aus Engelsdorf nach unbekanntem Ort Christoph Posselt (*1607), Gärtner, mit Frau Christina (*1608), Sohn Michel, 2 J., Tochter Helena 8 J., Schwester Anna (*1602);
c) aus Tschernhausen nach Köslitz bei Görlitz Georg Posselt (*1585), Bauer, mit Frau Ursula (*1609) und Sohn Peter (*1641), der 1667 nach Tschernhausen zurückkehrte;
d) aus Tschernhausen nach Ostrichen bei Seidenberg der Sohn des vorgenannten Georg Posselt, Christoph (*1614), Hausgenosse, mit Frau Maria (*1629), Sohn Georg, 3/4 J.;
e) aus Weigsdorf nach Oberweigsdorf (über die Grenze) Georg Posselt (*1596), Hausgenosse, mit Frau Katharina (*1604).
Auch im Bezirk Reichenberg setzte nach 1652 die Vertreibung der Protestanten ein, die - ebenso wie die Friedländer Glaubensgenossen - in die Lausitz auswanderten und somit vielfach wieder in die Gebiete zurückkehrten, aus denen sie ehemals gekommen waren. Unter diesen Exulanten befand sich kein Posselt *10.
Wann die ersten Posselt in den Gablonzer Bezirk kamen, ist nicht bekannt. In dem 1608 angelegten Urbar der Herrschaft Wartenberg, die vor dem Dreißigjährigen Krieg die ausgedehnteste war, die Herrschaft Friedland-Reichenberg im Osten umschloß und zu der auch Gablonz gehörte, werden in Eisenbrod, 5 km von Nabsel, der Mutterkirche von Gablonz, drei Familien Posselt genannt *11.
Die erste Erwähnung eines Namensträgers Posselt findet sich in dem Reichenauer Memoralienbuch, wonach 1615 der Gablonzer protestantische Pfarrer Sagittarius (Schütz) einem Georg Posselt die Grabrede hielt. Dieser Posselt dürfte also zwischen 1560/70 geboren worden sein. Ein Zusammenhang der Einwanderung dieser Familie mit der Gründung der Glashütten besteht nicht, weil die Namen der ältesten Glasmacherfamilien bekannt sind und diese und die Arbeiter vornehmlich aus dem Erzgebirge kamen. Auch mit der Anziehungskraft der weltberühmten, viel jüngeren Schmuckindustrie hat diese Familie nichts zu tun. So bleibt nur die allmähliche Fortsetzung der Wanderung längs der Neiße über Maffersdorf und Proschwitz und des Übergreifens der Leinwandweberei in das Gablonzer Gebiet, die zeitweise hier wegen Zunftstreitigkeiten mehr Familien beschäftigte als dort. Diese Theorie wird auch bekräftigt durch die Sage von den drei Brüdern Posselt, die-aus Meißen kommend-sich in der Morchenstern-Schumburg-Wiesenthaler Gegend (Orte bei Gablonz) niederließen. Da mit Meißen kaum nur das engere Gebiet von Burg und Stadt gemeint sein dürfte, sondern der ganze kirchliche Bereich, so dürfte es sich auch hier um Einwanderer aus der Oberlausitz handeln. Ob die auf der 1647 in der Kirche von Morchenstern aufgehängten großen Glocke genannten Caspar Posselt, Burggraf, und Christian Posselt, Richter in Morchenstern, Nachkommen jener drei Brüder waren, ist anzunehmen; das gleiche gilt von dem 1690 als Primas in Morchenstern genannten Georg Posselt.
Daß das Dorf Gablonz keinen Posselt als Bewohner gehabt haben soll, ist wenig wahrscheinlich; daß keiner aufzufinden ist, ist leicht erklärlich, denn die Matriken die in Nabsel, der Mutterkirche, geführt wurden, reichen nur bis 1667; alle früheren sind verlorengegangen oder verbrannt. Deshalb reicht auch meine Ahnenreihe nur bis zum 20.11.1667 zurück, dem Hochzeitstag meines ältesten bekannten Ahnherrn, Sebastian Posselt.
Die ältesten Namensträger
Datum Name Ort
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1. 26.9.1260 15.12.1269 |
Rudolphus, Possoldi filius |
Besitzer des Patronats von seinen progenitores, also 5 Generationen, in Brünn seit etwa 1170 |
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2. um 1350 |
Possolt |
Breslau |
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3. 5.8.1357 |
Heinrich Possold |
Zinslast auf Haus und Garten in Eger |
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4. 1370 |
Pesold (Peter) Possolt |
Eger |
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5. 1352-54, 1356 1358, 1360 |
Conrad Posselt |
Zittauer Ratslinie |
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6. 1380 |
Nitsche Pussuld |
Liegnitz |
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7. 1391/92 |
Henrich Posselt |
Görlitzer Bürgerrechtslisten |
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8. 1417 |
Hannus Possuld |
Hofrichter in Schweidnitz |
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9. 1431 |
Hannus Possold |
Glatz |
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10. 1473/74 |
Lorencz Posseld |
Görlitzer Bürgerrechtslisten |
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11. 1484 |
Paul Posselt |
Richter in Radmeritz (Görlitz) |
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12. 1499 |
Stanislaus Posseldt |
Görlitz, 1507 Baccal. artium, 1525 Notar |
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13. 1499 |
Wolfgang Posselt |
Bauer in Reutnitz (Görlitz) |
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14. 1507/08 |
Matis Posselt |
Görlitzer Bürgerrechtslisten |
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15. 1516 |
Christoff Possel |
Görlitzer Bürgerrechtslisten, Tuchmacher |
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16. vor 1521 |
...?... Posselt |
Königshain (Görlitz) s. Nr. 40, 41 |
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17. 1521/23/25/27, 29-31/32 |
Wolf Posselt |
Zittauer Ratslinie |
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18. 1527 |
Merten Posselt |
Görlitzer Bürgerrechtslisten, Wagner |
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19. 1528 |
Adam Posselt |
Görlitzer Bürgerrechtslisten |
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20. 1529 |
Laurentius Posselt |
Bautzen, Student |
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21. 1537 |
Steffan Posselt |
Liebstein (Görlitz) Bauer |
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22. 1537 |
Mats Posselt |
Liebstein (Görlitz) Bauer |
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23. 1538 |
Simon Posselt |
Bürgermeister Reichenberg |
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24. 1540 |
Wolffgang Posseld |
Zittau, Taufpate (von Nr. 17) |
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25. 1549 |
Michael Posselt |
Zittau, Sohn von Nr. 17 |
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26. 1547 |
Welda Posselt |
Verwaltungsregister der Friedsteiner Herrschaft (Kleinskal-Reichenberg) |
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27. 1560 |
Christoff Posselt |
Reichenberg (Sohn v. Nr. 23) |
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28. 1560 |
Paul Posselt |
Reichenberg (Sohn v. Nr. 23), Bürgermeister 1556 |
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29. 1560 |
Bastian Posselt |
Reichenberg, Hausleute |
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30. 1560 |
Christof Posselt |
Minkendorf (Reichenberg) |
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31. 1560 |
Bartell Posselt |
Paulsdorf (Reichenberg), Bauer |
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32. 1560 |
Hans Posselt |
Wittgaw-Wittig (Reichenberg), Gärtner |
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33. 1560 |
Jocoff Posselt |
Wittgaw-Wittig (Reichenberg), Gärtner |
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34. 1560 |
Bartel Posselt |
Röchlitz (Reichenberg), Bauer |
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35. 1560 |
Hans Posselt |
Röchlitz (Reichenberg), Gärtner |
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36. 1566 |
Jakob Posselt |
Königshain (Görlitz) |
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37. 1566 |
Kaspar Posselt |
Königshain (Görlitz) |
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38. 1576 |
Jacob Posselt |
Ringelhain (Reichenberg), Knecht |
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39. 1578 |
Andreas Posselt |
Zittau, (Sohn v. Nr. 17), Hausbesitzer |
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40. vor 1587 |
Martin Posselt |
Türchau (Zittau) (s. auch William Posselt, Gottfried Posselt) |
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41. vor 1587 |
Michael Posselt |
desgl. |
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42. 1591/92 |
Bastian Posselt |
Reichenberg, Häusler, = ? Nr. 29 |
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43. 1591/92 |
George Posselt |
Reichenberg, Häusler |
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44. 1591/92 |
Christoff Posselt |
Minkendorf (Reichenberg), Brauhöfer (= ? 30) |
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45. 1591/92 |
Bartel Posselt |
Habendorf (Reichenberg), Bauer und Weber |
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46. 1591/92 |
George Posselt |
Paulsdorf (Reichenberg) Hausleute |
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47. 1592 |
Caspar Posselt |
Görlitzer Bürgerrechtslisten, Kürschner |
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48. 1593 |
Zacharias Posselt |
Pastor in Hirschfelde 1597, Archidiakon dort, + 10.6.1608 |
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49. 1597 |
August Posselt |
* 20.2.1597, 1623 Pfarrer in Hennersdorf, 1629 Pfarrer in Herwigsdorf |
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50. 1601 |
Andreas Posselt |
* 13.8.1601, 1622 Mag., Rektor Neubrandenburg, Pfarrer in Ezin, + 12.7.1666 |
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51. 1603 |
Martin Posselt |
Türchau (Zittau) |
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52. 1604 |
Simon Posselt |
Dittelsdorf (Zittau) |
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52a.1604 |
Christoph Posselt |
Morchenstern (Smrzovka), Vater von 59a - Spitzenahn von Rene Gränz |
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53. 1604 |
Jakob Posselt |
Wittgendorf (Zittau) |
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54. 1610 |
Jorge Posselt |
Hirschfelde (Zittau), Knecht |
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55. 1615 |
Thomas Posselt |
Markersdorf (Deutsch-Gabel), Hausleute |
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56. 1615 |
Jakob Posselt |
Ringelhain (Reichenberg), Bauer |
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57. 1615 |
Christoff Posselt |
Ringelhain (Reichenberg), Bauer |
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58. 1615 |
Christoff Posselt |
Neusorge (Reichenberg), Bauer |
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59. 1615 |
Georg Posselt |
Grabrede durch Pastor in Reichenau bei Gablonz |
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59a.1641 |
Georg Posselt |
Morchenstern (Smrzovka), Sohn von 52a - Ahn von Rene Gränz |
Über die Einsendung Eurer Posselt-Spitzenahnen würde ich mich sehr freuen. Wenn deren Datierung noch vor dem Jahre 1650 liegt werden sie in die Liste aufgenommen!
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*1 Vgl. meine Übersicht über die Frühgeschichte der Familie Posselt (OFK 1975 S. 145 ff.).
*2 Heimatkunde des Kreises Reichenberg, 1938, Bd. III, Heft 1, S. 75, u. Bd. IV, Heft 1, S. 6.
*3 daselbst, IV/1/12.
*4 Ludwig Hübner, Geschichte der Reichenberger Tuchmacherzunft, Reichenberg 1879.
*5 Mitteilungen d. Vereins f. Heimatkunde des Jeschken-Isergaues, Bd. XXVI, S. 7 ff.
*6 daselbst, XXIX, S. 171 ff.
*7 Briefwechsel meines Vaters mit dem Verfasser des Buches "Slaegten Posselt", O.G. Posselt in Hellerup, Dänemark,
in den 20er Jahren.
*8 Mitteil. Jeschken-Isergau, XXI, S.26.
*9 Franz Pohl, Die Exulanten aus der Herrschaft Friedland im Sudetengau, Görlitz 1939.
*10 s. Anm. 4.